Archive for the ‘Allgemein’ Category

Bei allen Orbium-Angeboten gilt: Munter zum Ziel gelangen

Monday, July 14th, 2008

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Munterrichtsmethodenblog schleicht sich vielleicht der Eindruck ein, dass ich “nur” in Sachen munterer Methoden aktiv bin. Das stimmt nicht ganz.

Gemeinsam mit fünf Trainerkollegen sorge ich bei Orbium Seminare dafür, dass wir als Ihr Partner für berufliche Weiterbildung ein rundes Angebot an Seminaren pflegen und laufend weiter entwickeln.

Druckfrisch gibt es seit einigen Tagen einen neuen Überblick über unsere Angebote. Die haben zweierlei mit den Munterrichtsmethoden gemeinsam: Zum einen arbeiten wir in allen Seminaren mit den munteren Lehrwegen – ganz egal, ob es um Arbeitsmotivation oder Präsentieren auf Englisch geht … Zum anderen gilt auch in unseren anderen Kursen die Devise: Munter zum Ziel gelangen!

Zu drei Bereichen bieten wir Unternehmen, Organisationen und Hochschulen unser Know-How an:

  • Zusammenarbeiten
  • Präsentieren
  • Lernen und Trainieren

Neugierig, was genau hinter den Bereichen steckt? Klicken Sie sich einfach hier zur Orbium-Seite. Dort können Sie auf den Themenseiten einen guten Eindruck gewinnen. Oder noch besser: Hier können Sie ganz bequem einen druckfrischen Seminarkatalog anfordern. Den munteren Katalog hat die Firma ICHPUNKT Kommunikation gestaltet. Mit Erfolg, wie ich finde: Denn darin finden Sie die Bausteine, die für Sie nützlich sind, nicht nur schnell, sondern auch mit Freude!

Harald Groß

Munterrichtsmethodenwahl energieabhängig gestalten

Wednesday, July 9th, 2008

Wach, müde oder energiegeladen – Wie können wir herausfinden, wie die Lernenden drauf sind?

Als Trainer, Dozentin oder Lehrer haben wir immer wieder die Aufgabe, das passende Tempo, den richtigen Ton und eben auch die in der Situation geeigneten Methoden zu finden. Das gelingt besonders dann gut, wenn wir ein Gespür für die Lage der Lernenden haben. „Wie sind die Leute drauf?“, „Wie wach, müde, schlapp, aufgekratzt, energiegeladen sind die Teilnehmer?“.

Neben Kriterien wie beispielsweise den Lernzielen, dem Thema und den Rahmenbedingungen ist die Energie der Lernenden ganz wesentlich bei der Frage, welche Methoden wir auswählen – und mit welchen Varianten und welchem Herausforderungsgrad wir sie anleiten. Denn die Munterrichtsmethoden wirken ganz unterschiedlich. Während Methoden wie Schnattern, Drehen und Wenden oder das Frischhaltequiz für mächtig Wirbel und Schwung im Seminarraum sorgen können, wirken andere Lehrwege wie das Feierabendkino eher beruhigend. Da ist es gut, entsprechend der momentanen Energie eine bewusste Wahl zu treffen.

„Wie kann ich nun herausfinden, wie die Leute „drauf“ sind?“. Sie können die Lernenden beobachten, auch Ihr Fingerspitzengefühl kann ein guter Ratgeber sein. Gute Erfahrungen mache ich, wenn ich die Lernenden ganz offen nach der „Lage der Nation“ befrage. Zum Beispiel so:

Auf dem Tisch oder am Boden legen Sie eine Sammlung von Karten mit Adjektiven aus. Darauf stehen viele mögliche Zustandsbeschreibungen. Zum Beispiel diese: motiviert, unausgeschlafen, entspannt, neugierig, verspannt, konzentriert, müde, nachdenklich, vergnügt, abgelenkt, albern, aufgetankt, überrascht, durstig, verliebt, ermattet, beschäftigt, überrumpelt, tolpatschig, erstaunt, aufgeregt, begeistert, lustig, krank, überfordert, usw. (weitere Adjektive finden Sie im Munterrichtsmethodenbuch auf Seite 155).
Nun fordern Sie die Lernenden auf, sich jeweils 1, 2 oder 3 Karten auszusuchen, die ihren aktuellen Zustand am besten beschreiben. Wer für sich keine passenden Adjektive findet, schreibt eigene Karten. Das Gleiche gilt für diejenigen, die nicht die gewünschten Karten bekommen, weil andere Teilnehmer schneller zugegriffen haben.

Wenn alle ihre Karten gefunden haben, bitten Sie die Teilnehmer, ihre Auswahl vorzustellen und kurz zu berichten, wie es gerade um sie steht.

Ich finde diesen Weg sehr hilfreich: Ich bekomme flott Informationen aus erster Hand, ganz frei von meinen Vermutungen. Darauf kann ich reagieren: „Noch sind viele von Ihnen eher müde, wir beginnen also ganz geruhsam“. Das ist wertschätzend den Teilnehmenden gegenüber. Und auch für die Lernenden selbst ist die Aufgabe eine gute Übung. Sie fordert jeden Einzelnen heraus, die eigene momentane Befindlichkeit in den Blick zu nehmen und die eigene Arbeitsfähigkeit zu prüfen. Und: Nach einer Runde haben alle eine Menge übereinander erfahren. Würde Sie mich jetzt gerade nach meinem Zustand fragen, würde ich antworten: „Ich habe mir die Adjektive „aufgetankt“, „traurig“ und „motiviert“ ausgewählt: Aufgetankt bin ich nach meinem dreiwöchigen Urlaub in Italien. Daher schwingt auch ein wenig Traurigkeit mit – der Urlaub war so schön, nun ist er vorbei. Aber dennoch bin ich höchst motiviert, jetzt nach der Sommerpause wieder kraftvoll loszulegen.“

Munterrichtsmethoden bei Tipps und Tools in Köln

Friday, April 4th, 2008

Schon zum zweiten Mal gibt’s bei der Veranstaltung „Tipps und Tools“ im schönen Köln in diesem Jahr ein Best-Off der Munterrichtsmethoden.

Der Tag für Trainer, Ausbilder, Lehrer und Referenten wird veranstaltet von Axel Rachow und Amelie Funcke. Die beiden und „Tipps und Tools“ haben mich im letzten Jahr begeistert: Viele interessante Vorträge, eine sehr angenehme Atmosphäre. Und noch heute erinnere ich mich an das Finale im letzten Jahr: Mit über 60 Leuten haben wir unter Anleitung zweier Musikcoachs getrommelt. Das war ein echtes Erlebnis.

Dieses Jahr kann ich im Programm gleich mehrere Highlights empfehlen: Evelyne Maaß von Spectrum Berlin stellt in einem Workshop die „Language an Behavior Profile“ vor. Die Muster sind auch für den Einsatz und die Anleitung der Munterrichtsmethoden prima. Dazu bald mehr hier im Blog.

Marc Tscheuschner und Karin Aurer von TMS Deutschland führen in das Modell Team Management Systems ein. Als engagierter TMS-Trainer kann ich die beiden natürlich uneingeschränkt empfehlen!

Und vom Schilling Verlag gibt es nicht nur einen Verlagsstand, sondern auch einen Live-Auszug aus dem Buch „Präsentieren mit Laptop und Beamer“.

Die Munterrichtsmethoden sind nach dem Mittagessen dran – der richtige Zeitpunkt für munteren Methodenschwung.

Weitere Infos zum Tag finden Sie hier. Es gibt exakt 100 Plätze, die im letzten Jahr flott ausgebucht waren.

Professor spielt in seiner Vorlesung „Wer wird Millionär“

Saturday, March 29th, 2008

Schluss mit eintönigen, langen Vorträgen und passiv-müden Studenten macht der Frankfurter Professor für Pharmazeutische Biologie Theo Dingermann. Er investierte in ein Abstimmungssystem, mit dem die Studenten live in der Vorlesung immer wieder zu Fachfragen Stellung beziehen. So eingebunden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass viele wach und munter bei der Sache bleiben. Dem Munterrichtsmethodiker geht das Herz auf!

Gefunden auf Campus-Blog der Nürnberger Zeitung. Den Originalbeitrag finden Sie hier.

Wie Feedbackrunden kurz und knackig werden

Tuesday, March 18th, 2008

oder: Stehend geht’s flotter

Im Seminar, in der Veranstaltung steht noch eine Statement- oder Feedbackrunde an. Danach können Sie das nächste Thema anpacken, die Pause einläuten oder den Kurstag beenden. Um zu hören, was die Leute gelernt haben, was ihnen durch den Kopf geht, was ihnen wichtig ist oder wie sie den Tag erlebt haben, wünschen Sie sich möglichst von jedem Teilnehmer einen Beitrag. Am liebsten einen Kurzen!

Es gibt verschiedene Tipps und Tricks, wie Sie durch Ihre Moderation dafür sorgen können, dass die Wortbeiträge der Teilnehmer möglichst kurz ausfallen. Ein ganz einfacher: Stehend geht’s (in der Regel) flotter!

Bitten Sie die Lernenden, aufzustehen. Zum Beispiel so: „Wir kommen zum Ende dieses Seminarbausteins: Zum Abschluss bitte ich Sie, sich zu erheben.“ Stühle werden gerückt – ein wenig Bewegung kommt in den Raum. Vielleicht müssen Sie einzelne Teilnehmer aufmunternd anlächeln, bis allen klar ist, dass Sie es ernst meinen. Wenn alle stehen, gibt’s den nächsten Teilauftrag; zum Beispiel diesen: „Nachdem wir uns nun 1,5 Tage lang mit der Frage X befasst haben, bitte ich Sie um ein kurzes Abschlussstatement: Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus diesen Tagen? Wer loslegen will, hat das Wort.“

Meine Erfahrung: Wenn bei solchen Statementrunden alle stehen, fallen die Beiträge in der Regel prägnanter und kürzer aus: Stehend geht’s flotter!

Mindestalter für Munterrichtsmethoden?

Tuesday, February 26th, 2008

„Wie alt sollten die Lernenden sein, um mit den Munterrichtsmethoden gut arbeiten zu können?“ Mit der Frage nach einem empfohlenen Mindestalter für die Munterrichtsmethoden habe ich mich in den letzten Wochen immer wieder beschäftigt.

Ursprünglich entstanden die Munterrichtsmethoden in der Praxis der beruflichen Weiterbildung von Erwachsenen. Hier haben sie ihre Wurzeln. In Lernsituationen Erwachsener in Fort- und Weiterbildung, Ausbildung und Studium werden sie für unterschiedlichste Themen eingesetzt: Für Hardfacts im Rentenrecht oder den Wirtschaftswissenschaften ebenso wie bei den Softskills von Teamentwicklung bis Zeitmanagement.

Neben den vielen thematischen Einsatzfeldern in der Erwachsenenbildung beobachte ich mit Interesse, dass in einem ganz anderen Bereich eifrig mit den Munterrichtsmethoden experimentiert wird: Immer wieder nehmen Lehrerinnen und Lehrer an den Workshops teil, lesen die Bücher und berichten von ihren Munterrichtserfahrungen.

Dass mit den Methoden mit Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen gut gearbeitet werden kann, ist nicht neu. In vielen Kursen haben wir selbst mit Jugendlichen munterrichtet. Zum Beispiel bei unseren Seminaren zur Abiturvorbereitung im Bildungshaus Hechingen. Aber wie sieht das Ganze mit Grundschülern aus? Wo genau liegt die Altersgrenze? Was müssen die Schülerinnen und Schüler können, damit es mit den Methoden funktioniert?

Nach einem Munterrichstmethodenworkshop in Berlin haben wir in den letzten Wochen einige Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer gefragt, welches Mindestalter sie empfehlen. Hier ein paar Statements:

„Ich arbeite ausschließlich in Klasse 3. Für meine Klasen kann ich mir folgende Methoden vorstellen: Von A bis Z, Stimmt’s oder stimmt’s nicht?, Stuhlorakel, Blind entscheiden, Lehr-Lernrundgang, Schätzfrage, Wiederholungspost, Dingfest machen.“

„Bei den meisten Methoden müssen die Schüler lesen und schreiben können, sicher sein im Ausdruck. Daher ca. ab 4./5. Klasse. Manche auch erst ab Klasse 7.“

„1. Klasse ohne Schreiben. 5./6. Klasse Diskussionsmethoden. Ich glaube, die meisten Methoden sind für das Grundschulalter gut geeignet.“

Viele der befragten Lehrerinnen und Lehrer empfahlen als Mindestalter Klasse 3 und 4. Mich interessiert: Was sagen andere Grundschullehrer?

Ich bin neugierig und frage in die Weiten des Netzes. Welche Grundschullehrer haben Lust, sich die Munterrichtsmethoden anzuschauen und eine Altersempfehlung auszusprechen? Schreiben Sie mir eine Mail. (info@munterrichtsmethoden.de). Die ersten fünf Lehrer versorge ich mit einem Gratisexemplar der Munterrichtsmethoden und bin gespannt auf Ihre Einschätzung.

Munterrichtsmethoden erobern die Katholischen Schulen Berlins

Tuesday, January 29th, 2008

In dieser Woche stellen sich die “Tempo Thesenrunde”, das “Schwärzen” und die “Blinde Entscheidung” sowie viele weitere Munterrichtsmethoden Lehrerinnen und Lehrern der Katholischen Schulen Berlins vor. Gleich zwei Mal werden ab Donnerstag Methoden getestet und variiert. Und weil sich bei Organisator Andreas Hölscher mehr als 40 Lehrer für die Munterrichtsmethoden interessiert haben, gibt’s noch dieses Jahr eine zweite Kursrunde.

Ich freue mich auf die Munterrichtsmethodentage und habe für die Lehrerinnen und Lehrer der Katholischen Schulen etwas Besonderes im Gepäck. Als erste Gruppe dürfen sie das Konklave – eine brandneue Munterrichtsmethode – testen. Ein Papst wird dabei nicht gewählt – aber um wichtige Entscheidungen geht es allemal. Mehr zum Konklave bald in der Versuchsküche hier im Blog!

Herzlich Willkommen bei den Munterichtsmethoden

Wednesday, October 31st, 2007

Wir arbeiten im Hintergrund bereits daran, Ihnen hier mehr zu den Munterrichtsmethoden zeigen zu können. Haben Sie bitte noch ein wenig Geduld.

Oder wollen Sie bereits jetzt Kontakt mit uns aufnehmen? Dann sprechen Sie uns doch einfach via Impressum an.

Vielen Dank für den Augenblick!